Das Pedersen Fahrrad | Über den Erfinder | Der Neubeginn

Den Grundstein seines Vermögens erwarb sich Pedersen mit
der Erfindung und anschließender Vermarktung der ersten
einseitig gelagerten Milchzentrifuge, der er den Namen "Alexandra"
gab.

Er hatte durch seinen Job vielfältige Geschäftsbeziehungen.
Eine davon führte ihn zur englischen Firma Lister, die in Dursley
in Gloustershire Geräte für den Agrarbereich herstellte.

Mikael war begeisterter Radfahrer. Allerdings war er mit dem
Sitzkomfort konventioneller Fahrräder unzufrieden. Deshalb ent-
wickelte er den Hängemattensattel für Fahrräder.

Den Rahmen baute er praktisch um den Sattel herum. Im Jahre
1893 ließ er sich sein Fahrrad patentieren. Da er in Dänemark
dafür nur Spott erntete, zog er nach Dursley in England. Dort
wurden seine Fahrräder fortan gebaut und weiterentwickelt.

Nicht einmal 8.000 Pedersen Fahrräder wurden bis 1929 produ-
ziert, das Zweirad wie wir es heute kennen, setzte sich schließ-
llich wegen des günstigeren Preises endgültig durch.

1929 starb Mikael Pedersen völlig verarmt in Dänemark.
Sein genialer Entwurf geriet in Vergessenheit.


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